Satzung - Zukunft für Kinder Rheinland-Pfalz e.V.

Satzung

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen ZUKUNFT FÜR KINDER Rheinland - Pfalz e.V.

(2) Der Sitz des Vereins ist 54523 Hetzerath / Wittlicher Str. 14

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(4) Der Verein wird im Vereinsregister eingetragen.


§ 2 Zweck und Aufgaben

(1) Der Zweck

Zweck des Vereins ist die Anregung, Entwicklung und Förderung von Initiativen und Maßnahmen, die dazu dienen, die Zukunftschancen für Kinder in Rheinland-Pfalz zu verbessern. Dies bedeutet im einzelnen


a) Verbesserung der Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern, insbesondere in den ersten Lebensjahren, und ihren Familien, ohne Ansehen von Religion, Nationalität und sozialem Status.

b) Förderung der Zusammenarbeit von Institutionen, Vereinen, Verbänden und öffentlichen Stellen, die sich für Kinder in ihren Lebensumständen einsetzen (Vernetzung).
c) Bewusstmachung und Diskussion mit der Öffentlichkeit über den Entwicklungsstand eines kinderfreundlichen Rheinland-Pfalz und die Zukunftschancen von Kindern (Öffentlichkeitsarbeit).
d) Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen im Sinne der satzungsgemäßen Aufgabe.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Ziele. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.


(2) Die Aufgaben

Zur Erfüllung dieses Zwecks hat der Verein folgende Aufgaben:

a) Der Verein startet mit der Entwicklung eines Maßnahmenpakets für Schwangere und Mütter in Not:
- Ausbau eines landesweiten Notrufes für Schwangere
- Verwirklichung von anonymen Übergabestellen für Babys, deren Mütter sich nicht in der Lage sehen, ihr Kind zu behalten.

b) Unterstützung von Projekten, welche die Kinderfreundlichkeit in Rheinland-Pfalz erhöhen, mit Maßnahmen und Initiativen.

c) Analyse der Rahmenbedingungen von Kindern und der Situation von Schwangeren und Familien in Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit Experten und Verantwortlichen.
d) Öffentlichkeitsarbeit.


§ 3 Mitglieder

(1) Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die bereit sind, den Vereinszweck zu unterstützen.
(2) Über die schriftlichen Anträge auf Mitgliedschaft beschließt der Vorstand.
(3) Die Mitgliedschaft endet
a) durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Verein; der Austritt muss mindestens 3 Monate vor Schluss des Kalenderjahres erklärt sein, um für das folgende Jahr wirksam zu sein;
b) durch Tod des Mitglieds;
c) durch Ausschluss bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Interessen des Vereins. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand, nachdem dem Mitglied Gelegenheit zur Anhörung gegeben wurde. Bei laufendem Verfahren ruht die Mitgliedschaft.


§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sollen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Verwirklichung der Ziele des Vereins beitragen.
(2) Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Ein Mitglied kann für einzelne Mitgliederversammlungen ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigen, jedoch kann von keinem Mitglied aufgrund einer Vollmacht das Stimmrecht für mehr als zwei Mitglieder ausgeübt werden.
(3) Wählbar in den Vorstand sind alle Mitglieder.
(4) Die Mitglieder entrichten einen jährlichen Mitgliedsbeitrag. Über die Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 5 Organe

(1) Die Aufgaben des Vereins werden durch die Mitgliederversammlung und den Vorstand wahrgenommen.
(2) Der Vorstand kann zur Wahrnehmung seiner Aufgaben eine Geschäftsführung einrichten und Aufgaben an diese delegieren.
(3) Die Tätigkeit in den Organen des Vereins ist ehrenamtlich.
(4) Der Vorstand kann einen Beirat berufen.
(5) Über die Beschlüsse und Sitzungen der Organe sind Niederschriften anzufertigen, vom Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen und vom Vorstand aufzubewahren. Die Niederschrift über die Mitgliederversammlung ist den Mitgliedern in geeigneter Form zugänglich zu machen.

§ 6 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
a) die Wahl des Vorsitzenden des Vorstandes, des stellvertretenden Vorsitzenden, des Schatzmeisters und ggf. weiterer Vorstandsmitglieder;
b) die Abberufung eines Vorstandsmitgliedes nach dessen Anhörung;
c) die Entgegennahme des Tätigkeitsberichts und des Jahresabschlusses;
d) die Genehmigung der Jahres- und Haushaltsplanung;
e) die Wahl der Prüfer zur Prüfung des Jahresabschlusses;
f) die Entlastung des Vorstandes nach Entgegennahme der Prüfungsberichte über den Jahresabschluss;
g) die Verabschiedung der Beitragsordnung und der Wahlordnung;
h) die Änderung der Satzung;
i) die Auflösung des Vereins;
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal im Jahr vom Vorsitzenden des Vorstandes mit einer Frist von mindestens 4 Wochen schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung einzuberufen.
(3) Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden auf Antrag eines Zehntels der Mitglieder oder auf Antrag des Vorstandes vom Vorsitzenden des Vorstandes mit einer Frist von mindestens 2 Wochen unter Mitteilung der Tagesordnung einberufen.
(4) Anträge von Mitgliedern, die auf die Tagesordnung gesetzt werden sollen, müssen bei der ordentlichen Mitgliederversammlung mindestens 3 Wochen, bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung mindestens 3 Tage vor dem Sitzungstermin dem Vorstand schriftlich eingereicht sein. Sie sind, soweit sie ordentliche Mitgliederversammlungen betreffen, vom Vorstand den Mitgliedern rechtzeitig bekanntzugeben.
(5) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn die Mitglieder ordnungsgemäß eingeladen sind. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben dabei außer Betracht.
(6) Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteln erforderlich.
(7) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem/r Vorsitzenden, dem/r ersten stellvertretenden Vorsitzenden und der/m zweiten stellvertretenden Vorsitzenden, der/die gleichzeitig die Aufgabe des Schatzmeisters übernimmt.
(2) Die Vorsitzenden sind einzelvertretungsbefugt. Sie vertreten der Verein gerichtlich und außergerichtlich. Ist der/die Vorsitzende verhindert, vertritt der/die stellvertretende Vorsitzende den Verein. Sind beide Personen verhindert fällt die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins an den/die zweite/n Vorsitzenden.
(3) Auf Beschluss der Mitgliederversammlung gemäß § 6, Abs.1 (a) können weitere Mitglieder in den Vorstand gewählt werden.
(4) Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
(5) Dem Vorstand obliegen alle Entscheidungen, soweit sie nicht in dieser Satzung anderen Organen übertragen sind. Der Vorstand entscheidet mit Mehrheit seiner Mitglieder, soweit in der Satzung nichts anderes bestimmt ist.
Der Vorstand ist zuständig für
a) die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern;
b) die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
c) die Vorbereitung und den Beschluss zur Neuaufnahme von Projekten;
d) die Erstellung eines Tätigkeitsberichts und die Aufstellung des Jahresabschlusses für das abgelaufene Geschäftsjahr;
e) die Erstellung eines in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichenen Wirtschaftsplanes für das kommende Geschäftsjahr;
f) die satzungsgemäße Verwendung der zusätzlich fließenden Geldmittel (Spenden, Fördermittel etc.);
(6) Zur Führung der Geschäfte kann der Vorstand eine/n Geschäftsführer/in bestellen. Er/sie arbeitet im Auftrag und nach Weisung des Vorstandes. Er/sie nimmt an den Vorstandssitzungen mit beratender Funktion teil.
(7) Der/die Vorsitzende des Vorstandes führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung. Er/sie kann sich durch ein anderes Mitglied des Vorstandes vertreten lassen.
(8) Die Amtszeit der Mitglieder des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl des nächsten Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

§ 8 Verwendung des Vereinsvermögens

(1) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Vergütungen können an Mitglieder des Vereins gewährt werden, soweit Ersatz für Auslagen zur Erfüllung satzungsgemäßer Zwecke geleistet wird.
(2) Es darf keine Person oder Institution durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an den SOS Kinderdorf e.V., der das Geld ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 



 

Satzung


Hier finden Sie die komplette Fassung der Satzung unseres Vereins.

Wenn Sie die Kurzinformation zur Satzung einsehen möchten, klicken Sie bitte hier »»»



Mehr über
ZUKUNFT FÜR KINDER:


Unser Info-Flyer als PDF zum Download: